Donaukreuzfahrt

Die meisten Donaukreuzfahrten beginnen in Deutschland - und dort zumeist in Passau. Diese Stadt unweit der Grenze zu Österreich ist auch der ideale Ausgangspunkt für eine Donaukreuzfahrt. Dort fließen die Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen - die unterschiedlichen Färbungen des Wassers bieten ein beeindruckendes Bild. Von der Domstadt Passau, wo sich die größte Kirchenorgel der Welt befindet, geht es flussabwärts durch das österreichische Weinviertel. Dort sollte das namensgebende Getränk natürlich auch verkostet werden. Schließlich erreicht man Wien, die österreichische Hauptstadt, die vor Sehenswürdigkeiten nur so strotzt. Unter anderem sollte man einen Besuch im Stephansdom, in der Hofburg bei den beeindruckenden Vorstellungen der Lipizzaner Pferde und in Schloss Schönbrunn planen. Aber auch das Hundertwasserhaus, die Ringstraße, der Naschmarkt oder aber das herrlich grüne Donauufer sind sehenswert. Weiter geht es nach Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei. Hier beginnt der osteuropäische Teil der Donau, welcher sich dann nach Ungarn hin fortsetzt. Natürlich ist Budapest, die mittelalterliche Donaustadt, das Schmuckstück. Das Gellertbad im Jugendstil sowie die Seufzerbrücke sollten unbedingt besucht werden bevor es dann mit dem Flusslauf durch Kroatien weiter geht. Manche Donaukreuzfahrt endet hier, andere Donaukreuzfahrten führen bis ins Donaudelta hinunter. Der Fluss bildet dabei die rumänisch-bulgarische Grenze und erstreckt sich dann in einem weiten Deltagebiet bis über die Ukraine und Moldava hinaus ins Schwarze Meer. Hier lernt der Urlauber eine neue vom russisch-orthodoxen Glauben geprägte Welt kennen, aber auch ein herrliches Schauspiel der Natur. Denn das Delta ist Heimat unzähliger Tiere.